Obertshausen: Neuer Stadtelternbeirat diskutiert Kita-Gebühren und Fachkräftemangel
Sigmund FreudenbergerObertshausen: Neuer Stadtelternbeirat diskutiert Kita-Gebühren und Fachkräftemangel
Obertshausens Stadtelternbeirat (SEB) wählt neue Führung und diskutiert zentrale Themen der frühen Kindheitsbildung
Beim Treffen am 16. Oktober hat der Stadtelternbeirat (SEB) von Obertshausen eine neue Führung gewählt und aktuelle Herausforderungen in der frühkindlichen Betreuung erörtert. Zum Vorsitzenden wurde Dustin Schlupper bestimmt, seine Stellvertreterin ist Anni Maier. Zudem beriet der Rat mit der Stadtverwaltung über Personalmangel und anstehende Änderungen bei den Kita-Gebühren.
Der SEB spielt eine zentrale Rolle im Betreuungssystem der Stadt. In jeder der sieben städtischen Kindertageseinrichtungen wird jährlich ein Elternausschuss gewählt, der wiederum zwei Vertreter in den Stadtelternbeirat entsendet. So wird sichergestellt, dass die Anliegen der Eltern bei Entscheidungen zur Kinderbetreuung Gehör finden.
Auf der jüngsten Sitzung stand vor allem der anhaltende Fachkräftemangel in der frühkindlichen Bildung im Fokus. Die Gewinnung neuer Mitarbeiter für die Kitas bleibt für die Verwaltung eine drängende Aufgabe. Zudem befasste sich der SEB mit den Plänen zur Gebührenanpassung, die der Stadtrat bis zum 7. Dezember von der Verwaltung finalisiert sehen möchte.
Neben Personal und Gebühren wurde der Rat auch zu den Schließzeiten der Einrichtungen konsultiert. Zudem wurde eine neue App für die Kinderanmeldung und administrative Aufgaben vorgestellt, die Prozesse für Eltern und Mitarbeiter erleichtern soll.
Der SEB steht in regelmäßigem Austausch mit der Obertshausener Verwaltung – zu Fragen einzelner Kitas, übergreifenden Themen mehrerer Einrichtungen sowie systemrelevanten Aspekten wie Gebührenregelungen oder der Planung neuer Betreuungsstandorte.
Die neu gewählte Führung des SEB wird die Zusammenarbeit mit der Verwaltung in den Bereichen Personalgewinnung und Gebührenüberarbeitung fortsetzen. Die Stellungnahmen des Rates zu Schließzeiten und der neuen Anmelde-App unterstreichen seine kontinuierliche Einbindung in den Kita-Betrieb. Die endgültigen Beschlüsse zur Gebührenanpassung werden bis zum vom Stadtrat gesetzten Stichtag am 7. Dezember erwartet.






