Offenbach erhöht Kita-Essensgebühren nach sechs Jahren um 20 Euro
Sigmund FreudenbergerOffenbach erhöht Kita-Essensgebühren nach sechs Jahren um 20 Euro
Essensgebühren in Offenbachs Kitas steigen erstmals seit fast sechs Jahren
Die Verpflegungskosten in den städtischen Kindertageseinrichtungen Offenbachs werden erstmals seit nahezu sechs Jahren angehoben. Der Magistrat der Stadt hat eine Erhöhung um 20 Euro monatlich beschlossen, sodass die neuen Gebühren bei 100 Euro liegen. Die Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund steigender Lebensmittelpreise, die durch die Inflation in der gesamten Region getrieben werden.
Die aktuelle Gebühr von 80 Euro war seit Juni 2018 unverändert geblieben. Angesichts der stark gestiegenen Inflation – insbesondere bei Nahrungsmitteln – sah sich die Stadt nun gezwungen, die Kosten anzupassen. Der neue Satz gilt für kommunale Einrichtungen, sobald die Stadtverordnetenversammlung die endgültige Zustimmung erteilt.
Die EKO, die Trägerin der evangelischen Kitas, wird die erhöhten Gebühren ab dem 1. Februar einführen. Die städtischen Kindertagesstätten müssen zunächst ihre Gebührenordnungen anpassen, bevor die Änderung umgesetzt wird. Eltern erhalten direkte Benachrichtigungen von ihren Trägern, wann die neuen Kosten in Kraft treten.
Die Stadt Offenbach arbeitet zudem mit freien Trägern zusammen, um die Gebühren anzugleichen. Ziel ist es, die Kosten so niedrig wie möglich zu halten und gleichzeitig eine einheitliche Preisgestaltung bei allen Anbietern zu gewährleisten. Familien haben die Wahl, entweder 100 Euro über elf Monate oder 92 Euro verteilt auf zwölf Monate zu zahlen.
Die Erhöhung stellt die erste Anpassung der Essensgebühren seit 2018 dar. Nach der finalen Genehmigung gilt der neue Satz für alle städtischen Kitas, während auch die freien Träger voraussichtlich folgen werden. Die Eltern werden direkt über den Zeitpunkt und die Zahlungsmöglichkeiten informiert.






