17 March 2026, 06:20

Rasante Verfolgungsjagd durch drei Bundesländer endet auf Rastplatz

Eine Stadtstraße mit einem Jeep, der an einer Ampel vorbeifährt, umgeben von Fahrzeugen, Strommasten, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Rasante Verfolgungsjagd durch drei Bundesländer endet auf Rastplatz

50-Jähriger Schweizer führt Polizei durch drei Bundesländer – Verfolgungsjagd endet auf Rastplatz

Ein 50-jähriger Schweizer hat die Polizei auf eine rasante Verfolgungsjagd durch drei deutsche Bundesländer mitgenommen, nachdem er bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle geflohen war. Die Flucht begann in der Nähe von Aachen in Nordrhein-Westfalen und erstreckte sich über mehr als 100 Kilometer, bevor sie auf einem Rastplatz endete. Die Beamten nahmen den Fahrer schließlich fest – ihm drohen nun mehrere Anklagepunkte.

Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend, als die örtliche Polizei in Aachen eine standardmäßige Verkehrskontrolle durchführen wollte. Statt anzuhalten, gab der Verdächtige jedoch Gas und erreichte auf der Autobahn A3 Geschwindigkeiten von bis zu 220 km/h. Sein Fahrzeug schlängelte sich durch den Gegenverkehr, missachtete rote Ampeln und raste sogar durch eine Baustelle.

Die Beamten setzten einen hessischen Polizeihubschrauber ein, um die gefährliche Fahrt des Mannes zu verfolgen. Zwei Streifenwagen wurden während der Jagd beschädigt, ein Polizist erlitt leichte Verletzungen. Die Verfolgung führte durch Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz, bevor der Flüchtige schließlich auf einem Rastplatz stoppte.

Zunächst weigerte sich der Mann, sein Fahrzeug zu verlassen, wurde aber später festgenommen. Die Behörden beschlagnahmten sein Auto und den Führerschein; zudem wurde eine Blutprobe für eine Untersuchung entnommen. Im Wagen fand sich eine geringe Menge Drogen. Sowohl der Verdächtige als auch ein an der Festnahme beteiligter Beamter erlitten leichte Verletzungen.

Der Mann bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Sein Fahrzeug wird weiter untersucht, die Ergebnisse des Bluttests stehen noch aus. Die Polizei bestätigte, dass trotz der hohen Geschwindigkeiten und der Kollisionen keine schweren Verletzungen zu verzeichnen waren.

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