13 April 2026, 16:19

Rechtsstreit zwischen Collien Fernandes und Christian Ulmen eskaliert vor ARD-Talk

Gelblicher Zeitungsausschnitt mit schwarzer Tinte, Überschrift "Semanario Repúblicano Democrático Federal", Wort "Diskussion" sichtbar, leicht zerknittert.

Rechtsstreit zwischen Collien Fernandes und Christian Ulmen eskaliert vor ARD-Talk

Der Rechtsstreit zwischen der Schauspielerin Collien Fernandes und ihrem Ex-Mann Christian Ulmen hat vor der geplanten Sendung des Caren-Miosga-Talkformats eine neue Wendung genommen. Das ARD-Programm will Fernandes gemeinsam mit Bundesjustizministerin Stefanie Hubig zu Gast haben – allerdings ohne Vertretung Ulmens. Nun eskalieren Vorwürfe der Befangenheit und juristische Drohungen den Konflikt.

Der Medienanwalt Christian Schertz, der Ulmen vertritt, wirft den öffentlich-rechtlichen Sendern NDR und dem Caren-Miosga-Team Befangenheit vor. Er argumentiert, dass die einseitige Darstellung von Fernandes' Position in einem laufenden Rechtsverfahren rechtlich bedenklich sei und die Grundsätze fairer Berichterstattung untergrabe. Schertz weist zudem die Behauptung zurück, Ulmen habe Deepfake-Videos erstellt oder verbreitet – ein zentraler Vorwurf in der Auseinandersetzung.

Schertz hatte angeboten, in der Sendung Ulmens Sichtweise darzulegen, wurde jedoch abgelehnt. Unterdessen prüfen die Staatsanwälte in Itzehoe weiterhin Fernandes' Vorwürfe gegen Ulmen, ohne dass eine Lösung in Sicht wäre.

Das Caren-Miosga-Team wies die Befangenheitsvorwürfe zurück und betonte, die Sendung behandle ein gesellschaftlich relevantes Thema. Man halte sich an die Standards verantwortungsvoller investigativer Journalismusarbeit und schwäche damit nicht den Rechtsstaat.

In einem separaten Schritt kündigte Schertz an, rechtliche Schritte gegen Der Spiegel wegen dessen Berichterstattung zum Fall einzuleiten.

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Die bevorstehende ARD-Ausstrahlung bleibt Mittelpunkt der Kontroverse, da Ulmens Position aus der Diskussion ausgeschlossen bleibt. Juristische Maßnahmen gegen Medienhäuser und laufende Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Streit noch lange nicht beendet ist. Der Fall wirft weiterhin Fragen nach Ausgewogenheit in der Berichterstattung über prominente Rechtskonflikte auf.

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