Rödermark leitet Lkw-Verkehr um – weniger Lärm für Ober-Roden
Rödermark treibt Pläne zur Umleitung des Lkw-Verkehrs entlang der Landesstraße 3097 voran. Ziel ist es, Lärm und Abgase in den Wohngebieten von Ober-Roden zu verringern. Die Stadtverwaltung hat bereits eine grundsätzliche Zustimmung für die Änderungen erhalten und arbeitet nun an der konkreten Umsetzung.
Nach dem neuen Konzept werden Lastwagen, die in Richtung Westen auf die Bundesstraße B 45 fahren, an der zentralen Kreuzung zwischen Urberach und Ober-Roden umgeleitet. Von dort aus führt die Route nach Süden auf den Rödermark-Ring, bevor sie an der Anschlussstelle Ober-Roden/Eppertshausen wieder auf die B 45 trifft. Für den Gegenverkehr gilt die gleiche Streckenführung in umgekehrter Richtung.
Die bisherige Hauptroute für Lkw durch den Norden Ober-Rodens wird für Schwerlastverkehr gesperrt. Diese Veränderung soll die Belastung für Anwohner deutlich reduzieren. Andrea Schulner, Erste Stadträtin für öffentliche Ordnung und Verkehr, betonte, wie wichtig es sei, die Vorteile der Umleitung voll auszuschöpfen.
Während der öffentlichen Anhörung gab es keine Einwände. Der Stadtrat hat zudem grundsätzlich zugestimmt, die notwendigen neuen Beschilderungen zu finanzieren. Eine detaillierte Kostenschätzung für das Projekt steht jedoch noch aus.
Als nächste Schritte stehen die Planung der Beschilderung, die Bestellung neuer Wegweiser und deren Montage an. Rödermark stimmt sich dabei mit dem Kreis Offenbach und Hessen Mobil ab, der Landesbehörde für Bundes- und Landesstraßen.
Mit der Umleitung soll der Verkehrsdruck auf die Wohngebiete Ober-Rodens verringert werden. Sobald die Maßnahmen greifen, folgen Lkw einer festgelegten Ausweichstrecke, was Lärm und Emissionen reduziert. Nun konzentriert sich die Stadt darauf, die Beschilderung fertigzustellen und die logistischen Details zu klären, bevor die Änderungen in Kraft treten.






