Rüsselsheim wird zur Großbaustelle: Diese Sperrungen und Umleitungen kommen ab Juni
Cathleen HövelRüsselsheim wird zur Großbaustelle: Diese Sperrungen und Umleitungen kommen ab Juni
Großbaustelle in Rüsselsheim: Verkehrseinschränkungen ab Mitte Juni
Ab Mitte Juni wird der Verkehr in Rüsselsheim durch umfangreiche Bauarbeiten beeinträchtigt. Die Stadt hat eine Reihe von Änderungen angekündigt, darunter eine Einbahnstraßenregelung und Umleitungen, die im Rahmen der laufenden Infrastrukturmodernisierung umgesetzt werden. Anwohner und Pendler werden aufgefordert, sich auf Verzögerungen und eingeschränkte Zufahrten einzustellen.
Einbahnstraße und Parkverbote vom 16. Juni bis 4. Juli In diesem Zeitraum wird die Ludwig-Dörfler-Allee zur Einbahnstraße in Richtung An der Festung und Palais Verna. Parken ist dann nur in gekennzeichneten Bereichen erlaubt, zudem gilt zwischen An der Festung 28 und Frankfurter Straße 74 ein absolutes Halteverbot. Die Stadt bittet Eltern, darauf zu verzichten, ihre Kinder mit dem Auto in der Nähe des Schulgeländes abzusetzen, um Staus zu vermeiden.
Barrierefreier Umbau der Bushaltestelle Parkschule bis August Auch die Haltestelle Parkschule wird aktuell barrierefrei umgebaut – die Arbeiten dauern voraussichtlich bis August. Der straßenseitige Haltepunkt nahe der Schule soll noch in den Sommerferien fertiggestellt werden. Anschließend verlagert sich die Baustelle in den Bereich der Tiefgarage.
Neuer Kreuzungsbau an der Adam-Opel-Straße Parallel errichtet das Unternehmen Terramag eine neue Kreuzung an der Adam-Opel-Straße und der Max-von-Laue-Straße, die bis Jahresende fertiggestellt werden soll. Nach Abschluss werden Linksabbieger zwischen beiden Straßen in beide Richtungen möglich sein. Während der Bauphase wird der Verkehr aus der Ludwig-Dörfler-Allee über An der Festung umgeleitet.
Verkehrschaos seit Projektstart im Januar 2026 Die umfassenden Sanierungsarbeiten, die bereits im Januar 2026 begannen, haben bereits zu erheblichen Verzögerungen geführt. Sperrungen an der Bensheimer Straße und am Hyundai-Platz zwingen Autofahrer auf Ausweichrouten wie die B455 oder den örtlichen Ringschluss. Die Fahrzeiten haben sich um 10 bis 20 Minuten verlängert, in Stoßzeiten steigt das Verkehrsaufkommen um bis zu 30 Prozent. Die Stadt hat vorübergehende Beschilderungen und Pendelbusse eingerichtet, um die Beeinträchtigungen abzumildern.
Langfristige Verbesserungen – aber erst nach vorübergehenden Belastungen Die Bauarbeiten bringen zwar dauerhafte Vorteile mit sich, etwa eine bessere Barrierefreiheit an der Parkschule und die neue Kreuzung. Doch bis dahin müssen sich Autofahrer und Anwohner auf vorübergehende Einschränkungen und längere Fahrzeiten einstellen. Die Stadt beobachtet weiterhin den Verkehrsfluss und informiert regelmäßig über den Fortschritt des Projekts.






