Skandale und ein Deal: Die Höhle der Löwen zeigt Start-up-Drama pur
Cathleen HövelMaschmeyers wütziger Studioschritt - Skandale und ein Deal: Die Höhle der Löwen zeigt Start-up-Drama pur
Montagsfolge von Die Höhle der Löwen: Fünf Start-ups zwischen Skandal und Erfolg
In der aktuellen Folge von Die Höhle der Löwen präsentierten fünf Start-ups ihre Geschäftsideen vor Deutschlands prominenten Investoren. Darunter waren eine Rum-Marke speziell für Frauen, ein Instant-Kaffeesirup und eine taktile Fotolösung für blinde Nutzer. Die Sendung bot auch brisante Momente – etwa den demonstrativen Auszug von Investor Carsten Maschmeyer während eines Pitchs.
Ein Gründerteam täuschte die Jury über seine Social-Media-Reichweite, ein anderes sicherte sich nach zähen Verhandlungen ein sechsstelliges Investment.
Streit um Follower-Zahlen und Kaffee-Sirup Den Auftakt bildete ein Schlagabtausch zwischen Sheers, einem Rum, der als erster speziell für Frauen beworben wird, und Coby's, einem Instant-Kaffeesirup. Beide Teams buhlten um Aufmerksamkeit – doch die Coby's-Gründer gerieten in Erklärungsnot, als ihre Behauptung, eine Million Instagram-Follower zu haben, entlarvt wurde. Die Zahl bezog sich tatsächlich auf ihren globalen Kaffee-Kanal, nicht auf die Marke Coby's selbst.
"Innovative" Snack-Wurst scheitert – Maschmeyer verlässt wütend das Studio Anschließend stellten drei Unternehmer Whacky vor, eine Snack-Wurst, die sie als bahnbrechend priesen. Die Investoren zeigten sich jedoch wenig begeistert. Carsten Maschmeyer, sichtbar verärgert, verließ sogar mitten im Pitch den Saal – für die Gründer blieb am Ende kein Deal.
Emotionaler Auftritt: Fahrradhilfe für Kinder überzeugt nicht Ein berührender Moment folgte, als die Macher von little Biker, einer Fahrradhilfe für Kinder, mit ihren Sprösslingen im Publikum pitchten. Sie forderten 150.000 Euro für 25 Prozent ihres Unternehmens. Die Investoren hörten zu, lehnten das Angebot aber schließlich ab.
Taktile Fotos für Blinde: Lob für Inklusion – aber kein Geld Linus Walden, Max Winkler und Dyveke Walden aus Berlin präsentierten Touchprint, ein Start-up, das Fotos für blinde Menschen ertastbar macht. Ihr Fokus auf Barrierefreiheit fand Anerkennung, doch ein Investment kam nicht zustande.
Einziger Deal: KassenKompass sichert sich 300.000 Euro Erfolgreich waren hingegen Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst, die Gründer von KassenKompass. Ihr Online-Tool hilft Versicherten, Krankenkassenbeiträge zu sparen. Nach harter Verhandlung willigte Maschmeyer ein – investierte 300.000 Euro, verlangte dafür aber doppelt so viele Anteile wie ursprünglich gefordert: 20 Prozent des Unternehmens.
Fazit: Nur ein Deal – und eine klare Botschaft Von fünf Pitchs erhielt nur KassenKompass eine Zusage. Die Folge zeigte einmal mehr, wie riskant falsche Angaben sind – und wie entscheidend ein überzeugendes Geschäftsmodell. Die Höhle der Löwen bleibt damit ein Spiegel der Höhen und Tiefen unternehmerischen Ehrgeizes.






