Türkei qualifiziert sich mit 1:0 gegen Kosovo für WM 2026
Die Türkei hat sich nach einem knappen 1:0-Sieg gegen den Kosovo im Playoff-Finale für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. Das entscheidende Tor erzielte Kerem Aktürkoğlu in der zweiten Halbzeit und sicherte dem Team damit die Teilnahme am Turnier. Fans in ganz Europa, darunter Hunderte in Berlin, feierten den Erfolg auf den Straßen.
Das entscheidende Spiel fand in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, an einem spannungsgeladenen Abend statt. Beide Mannschaften kämpften um einen historischen Moment, bis Aktürkoğlu in der 53. Minute die Pattsituation durchbrach. Sein Treffer bescherte der Türkei die dritte WM-Teilnahme ihrer Geschichte – nach den Turnieren 1954 und 2002.
Der Kosovo, der erstmals in einem wichtigen Playoff-Finale stand, verpasste knapp den Einstand auf der größten Fußballbühne der Welt. Für die Türkei bedeutet der Sieg die Rückkehr zur WM nach 24 Jahren Abwesenheit – zuletzt war das Team 2002 dabei und belegte damals den dritten Platz.
In Berlin strömten Anhänger auf den Kurfürstendamm, schwenkten Fahnen und fuhren in Autokorsos durch die Stadt. Die Feiern dauerten bis spät in die Nacht, begleitet von vereinzelten Meldungen über Feuerwerk und Pyrotechnik, wie die örtliche Polizei bestätigte. Die türkische Gemeinschaft der Stadt, eine der größten in Deutschland, stand im Mittelpunkt der Jubelfeiern.
Unter dem deutschen Trainer Franco Foda bereitet sich die Türkei nun auf das Turnier 2026 vor, das in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Die Qualifikation krönt eine lange Kampagne, in der sich das Team einen der letzten verfügbaren Playoff-Plätze sicherte.
Der Sieg beendet für die Türkei eine lange Wartezeit auf WM-Fußball – die letzte Teilnahme liegt zwei Jahrzehnte zurück. Nun konzentriert sich die Mannschaft auf die Vorbereitung für 2026, während Fans in Städten wie Berlin den Erfolg weiter feiern. Der Kosovo hingegen bleibt vorerst ohne WM-Debüt – doch die starke Leistung lässt auf künftiges Potenzial hoffen.






