04 April 2026, 20:16

VDIK eröffnet neues Büro am Gendarmenmarkt für mehr Einfluss auf die Automobilpolitik

Werbung für ein Mercedes-Benz-Fahrzeug in Berlin, Deutschland, das eine Gruppe von Menschen, Bäume, Gebäude, Text und einen Stempel zeigt.

VDIK eröffnet neues Büro am Gendarmenmarkt für mehr Einfluss auf die Automobilpolitik

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hat ein neues Büro am historischen Gendarmenmarkt in Berlin eröffnet. Der Standort soll politische Diskussionen, Ausschusssitzungen und Presseveranstaltungen beherbergen und damit die Rolle des Verbands bei der Gestaltung der Automobilpolitik stärken. Nach Angaben von Offiziellen festigt der Umzug die Verbindungen zwischen internationalen Automobilherstellern und deutschen Entscheidungsträgern.

Die offizielle Eröffnung nahm Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, gemeinsam mit VDIK-Präsidentin Imelda Labbé vor. Von seiner Lage mit Blick auf den Gendarmenmarkt, das Schauspielhaus und die beiden Domkirchen aus soll das neue Büro die Einflussmöglichkeiten des Verbands in der Hauptstadt ausbauen.

Hirte betonte die Notwendigkeit, Klimaschutz und wirtschaftliches Wachstum in Einklang zu bringen. Er rief zu einer Zusammenarbeit mit den Automobilherstellern auf, um die Transformation voranzutreiben, lehnte jedoch pauschale Flottenquoten ab, wie sie im Entwurf des EU-Industrie-Beschleunigungsgesetzes (Industrial Accelerator Act) vorgesehen sind. Labbé unterstrich ebenfalls die Bedeutung einer abgestimmten Politik und verwies darauf, dass internationale Hersteller mittlerweile fast die Hälfte der Neuzulassungen in Deutschland ausmachen.

Aktuelle Daten vom Februar 2026 zeigen, dass Marken wie Škoda, Seat, Volvo und Hyundai erhebliche Marktanteile halten – insbesondere in den Segmenten für Batterie-Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride. Labbé nannte zudem dringende Prioritäten, darunter den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Senkung der Stromkosten für Elektrofahrzeuge.

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Das neue Büro wird als zentrale Plattform für den Austausch des VDIK mit Politikern und der Öffentlichkeit dienen. Mit mindestens 15 internationalen Herstellern, die in Deutschland aktiv sind, will der Verband sicherstellen, dass deren Interessen in zentralen politischen Debatten vertreten werden. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Importmarken im sich wandelnden deutschen Automarkt weiter an Boden gewinnen.

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