VSG Altglienicke stürmt mit 4:0-Kantersieg ins Berliner Pokalfinale
Ronald KramerVSG Altglienicke stürmt mit 4:0-Kantersieg ins Berliner Pokalfinale
VSG Altglienicke zieht als erste Mannschaft ins Finale um den Berliner Pokal ein
Mit einem deutlichen 4:0-Sieg gegen Hertha 03 Zehlendorf im ersten Halbfinale hat sich die VSG Altglienicke als erste Mannschaft für das Finale des Berliner Pokals qualifiziert. Die Partie fand im Willi-Sänger-Sportpark in Berlin-Treptow statt und lockte 728 Zuschauer in die Ränge.
Die Altglienicker zeigten eine überzeugende Leistung, angeführt von Mehmet Ibrahimi, der zwei Treffer erzielte. Auch Erik Tallig und Jonas Nietfeld trafen und besiegelten damit den klaren Erfolg. Trotz des Erfolgs fehlt dem Verein jedoch für die Regionalliga die Zulassung für seine Heimspielstätte, die Spree-Arena in Fürstenwalde (Brandenburg).
Das zweite Halbfinale steigt am Sonntag um 14 Uhr, wenn Sparta Lichtenberg auf den BFC Dynamo trifft. In der aktuellen Regionalliga-Nordost-Saison 2025/26 präsentiert sich Altglienicke stabil: Nach 20 Spielen belegt die Mannschaft mit zehn Siegen, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen den sechsten Platz. Die Bilanz zeigt 32 erzielte und 22 Gegentreffer.
Die jüngsten Ergebnisse waren jedoch durchwachsen – darunter eine deutliche 0:4-Niederlage gegen den ZFC Meuselwitz am 8. März. Es folgten zwei 1:1-Remis in Folge gegen SV Babelsberg 03 und BFC Dynamo. Zwar liegt Altglienicke vor abstiegsbedrohten Teams wie Babelsberg und Meuselwitz, doch die Tabellenspitze dominieren der 1. FC Lokomotive Leipzig und der Aufstiegsaspirant FSV Zwickau.
Nun wartet Altglienicke auf den Sieger des zweiten Halbfinals, um den Finalgegner zu ermitteln. Während die Mannschaft in der Liga noch inkonsistent auftritt, setzt der 4:0-Erfolg im Pokal ein Ausrufezeichen. Das Finale wird zeigen, ob Altglienicke in dieser Saison den Berliner Pokal in die Höhe stemmen kann.






