24 April 2026, 10:23

VW sichert Ersatzteilversorgung trotz Corona – wie funktioniert das?

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

VW sichert Ersatzteilversorgung trotz Corona – wie funktioniert das?

Volkswagen hält Ersatzteilversorgung trotz Corona-Pandemie aufrecht

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Trotz der Covid-19-Pandemie sichert die Volkswagen Group die Versorgung mit Original-Ersatzteilen. Das Originalteile-Zentrum (OPC) des Konzerns in Kassel arbeitet weiterhin – wenn auch mit reduzierter Kapazität. Die meisten Servicepartner in Europa bleiben geöffnet, wobei neue Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Kunden gelten.

Das Kasseler OPC beliefert normalerweise 25.000 Werkstätten in 86 Ländern. Aktuell läuft es mit etwa einem Drittel des üblichen Volumens, bedient aber weiterhin rund 60 Prozent des globalen Netzes. Täglich verlassen 220 Lkw, 111 Eisenbahnwaggons und 68 Container das 1,2 Millionen Quadratmeter große Logistikareal. Rund 2.400 Mitarbeiter sind vor Ort im Einsatz, allerdings wurde die Belegschaft im Einklang mit den Sicherheitsvorgaben verringert.

Durch enge Abstimmung mit Lieferanten und ein sorgfältiges Bestandsmanagement konnte Volkswagen größere Engpässe vermeiden. Roman Havlásek, Leiter des Konzernbereichs Aftersales, bestätigte, dass die Priorität darauf liege, die Servicepartner mit Teilen zu versorgen. Viele Werkstätten bieten inzwischen kontaktlose Fahrzeugübergaben und -abholungen an.

Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, hat Volkswagen die Arbeitsabläufe im OPC und in den Servicezentren angepasst. Verwaltungsmitarbeiter arbeiten im Homeoffice, während die Teams vor Ort modifizierte Prozesse befolgen. Zudem steht der Konzern in täglichem Austausch mit Kunden und Importeuren, um länderspezifische Einschränkungen zu berücksichtigen und bei Bedarf alternative Vertriebswege zu prüfen.

In Deutschland sind 95 Prozent der 3.500 Servicepartner weiterhin in Betrieb. Dank der Maßnahmen des Konzerns können Reparaturen und Wartungen trotz der Krise fortgeführt werden. Schutzkonzepte und Anpassungen in der Lieferkette sorgen dafür, dass sowohl Mitarbeiter als auch Kunden während der Pandemie geschützt bleiben.

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