Weltweite Protestwelle gegen Donald Trump erreicht Berlin mit scharfer Kritik
Cathleen HövelWeltweite Protestwelle gegen Donald Trump erreicht Berlin mit scharfer Kritik
Hunderte Demonstranten gingen am Wochenende in Berlin auf die Straße, um gegen den US-Präsidenten Donald Trump und seine Politik zu protestieren. Die Kundgebung war Teil einer weltweiten Protestwelle, die von der US-amerikanischen No-Kings-Bewegung organisiert wurde. Diese hatte zu Aktionen in Städten rund um den Globus aufgerufen.
Die Protestierenden versammelten sich mit Plakaten, auf denen sie Trumps Regierung scharf kritisierten – insbesondere die Einwanderungs- und Zollbehörde ICE. Viele warfen dem Präsidenten vor, demokratische Institutionen zu untergraben. Neben Forderungen nach politischen Kurswechseln verlangten einige Demonstranten auch die Veröffentlichung der sogenannten Epstein-Akten, einer Sammlung gerichtlicher Dokumente im Zusammenhang mit dem verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein.
Ähnliche Veranstaltungen fanden in anderen deutschen Städten statt und spiegelten die größeren Proteste wider, die in den USA erwartet werden. Die No-Kings-Bewegung, die die Demonstrationen koordinierte, hat bereits Kundgebungen in Dutzenden US-Städten organisiert, an denen Hunderttausende teilnehmen sollen.
Die Berliner Proteste verliefen friedlich. Redner thematisierten unter anderem die Einwanderungspolitik sowie Vorwürfe der Korruption in der Regierung. Die Organisatoren betonten die Notwendigkeit globaler Solidarität im Widerstand gegen Trumps Führung.
Die Demonstrationen in Deutschland reihten sich in eine internationale Protestbewegung gegen Trumps Präsidentschaft ein. Während die Kundgebungen in Berlin ohne Zwischenfälle endeten, kündigten die Veranstalter weitere Aktionen an. Die No-Kings-Bewegung mobilisiert weiterhin Anhänger – sowohl in den USA als auch im Ausland.






