28 March 2026, 20:22

Wiesn-Skandal: Kleinkind trinkt auf dem Tisch – und löst Shitstorm aus

Ein Plakat mit einer Kuh, die Milch aus einem Glas trinkt, umgeben von Bildern von Kindern, mit Text darauf.

Wiesn-Skandal: Kleinkind trinkt auf dem Tisch – und löst Shitstorm aus

Ein Video, das ein Kleinkind zeigt, das auf einem Tisch der Wiesn steht, hat online eine hitzige Diskussion ausgelöst. Die Aufnahme, auf der das Kind aus einer Flasche trinkt, während im überfüllten Festzelt Jubel ausbricht, sorgt bei Zuschauern gleichermaßen für Belustigung wie scharfe Kritik.

Das kurze Clip, das auf Instagram bereits über 380.000 Likes erhalten hat, hält den Moment fest, in dem das kleine Kind – von seinem Vater mit einer Flasche versorgt – einen Schluck nimmt, während es auf dem Tisch balanciert. Normalerweise werden Festbesucher, die auf Tischen stehen und hastig Alkohol trinken, umgehend von der Sicherheit entfernt. In diesem Fall scheint die Regel jedoch ignoriert worden zu sein – obwohl das Verhalten des Kindes klar gegen die strengen Richtlinien des Oktoberfests verstößt.

Viele Nutzer verurteilen die Szene und verweisen auf den möglichen Stress und die Gefahren, die von der lauten, überfüllten Umgebung ausgehen. Bedenken hinsichtlich der Persönlichkeitsrechte des Kindes und des problematischen Vorbilds im Umgang mit Alkohol wurden ebenfalls geäußert. Einige fordern sogar ein Einschreiten des Jugendamts.

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Laut der Wiesn-Sicherheitsleitung, der Sicherheitsbehörde des Oktoberfests, gab es in den letzten fünf Jahren keine dokumentierten Maßnahmen gegen derartige Vorfälle. Die allgemeinen Sicherheitspläne umfassen zwar Besucherlenkung, Einlasskontrollen und Überwachung, doch spezifische Regeln für solche Zwischenfälle sucht man vergeblich.

Das Video spaltet weiterhin die Meinungen: Während die einen die Szene als harmlose Unterhaltung sehen, betonen andere die Kindersicherheit und verantwortungsvolle Erziehung. Die Debatte wirft grundsätzliche Fragen zu Festregeln und dem Schutz von Minderjährigen in öffentlichen Räumen auf. Bisher liegt keine offizielle Stellungnahme der Veranstalter vor.

Quelle