17 April 2026, 02:18

Zwei Stadtwerke gründen Joint Venture für stärkere regionale Versorgung

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Zwei Stadtwerke gründen Joint Venture für stärkere regionale Versorgung

Zwei regionale Versorgungsunternehmen, die Stadtwerke Dreieich und die Stadtwerke Neu-Isenburg, bündeln ihre Kräfte und gründen ein gemeinsames Unternehmen. Die neue Gesellschaft mit dem Namen Stadtwerke-Netzdienste Dreieich und Neu-Isenburg GmbH wird ihren Betrieb am 1. Januar 2024 aufnehmen. Beide Partner halten jeweils gleiche Anteile an dem neuen Unternehmen.

Das neu gegründete Unternehmen übernimmt die Verantwortung für den Netzbetrieb, die Planung und den Ausbau der Infrastruktur für essenzielle Versorgungsleistungen. Dazu zählen Strom, Gas, Wasser und Wärmeversorgung sowie die Wasserförderung, Messdienstleistungen und technischer Support. Rund 75 Mitarbeiter werden in der neuen Struktur arbeiten, wobei der Netzbetrieb am Standort Eisenbahnstraße 140 angesiedelt sein wird – dem aktuellen Sitz der Dreieicher Stadtwerke.

Uwe Hildebrandt, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Neu-Isenburg, und Denis Wiesner, sein Pendant bei den Stadtwerken Dreieich, werden das Unternehmen als gleichberechtigte Geschäftsführer leiten. Mit dem Joint Venture soll die lokale Versorgungsinfrastruktur durch gebündelte Ressourcen und eine erweiterte Belegschaft gestärkt werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für die Kunden beider Versorger ändert sich nichts am gewohnt hohen Serviceniveau. Bei Fragen können sie sich weiterhin an den Kundenservice ihres örtlichen Anbieters wenden. Zudem plant das neue Unternehmen, die Energiewende durch Modernisierung und Ausbau der Infrastruktur zu unterstützen.

Die Gründung der Stadtwerke-Netzdienste Dreieich und Neu-Isenburg GmbH markiert einen wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung der regionalen Energie- und Versorgungsnetze. Durch die Zusammenführung von Fachwissen und Investitionen will das Joint Venture steigende Anforderungen bewältigen und gleichzeitig zuverlässige Dienstleistungen gewährleisten. Der offizielle Startschuss fällt am 1. Januar 2024.

Quelle