Zwölf Kommunen im Kreis Groß-Gerau gründen gemeinsames Cybersicherheitszentrum
Sigmund FreudenbergerZwölf Kommunen im Kreis Groß-Gerau gründen gemeinsames Cybersicherheitszentrum
Zwölf Kommunen im Kreis Groß-Gerau bündeln ihre Kräfte für mehr Cybersicherheit
Zwölf Gemeinden im Kreis Groß-Gerau haben sich zusammengeschlossen, um die Cybersicherheit in der Region zu stärken. Gemeinsam mit dem Kreis Groß-Gerau werden sie noch in diesem Herbst eine gemeinsame Cybersicherheitsstelle einrichten. Eine solche Initiative hat es in den vergangenen zwei Jahren in keinem anderen hessischen Landkreis gegeben.
Zu dem Bündnis gehören Biebesheim am Rhein, Bischofsheim, Büttelborn, Gernsheim, Ginsheim-Gustavsburg, Groß-Gerau, Mörfelden-Walldorf, Nauheim, Raunheim, Riedstadt, Rüsselsheim und Stockstadt am Rhein. Ziel ist es, die Informationssicherheitsprozesse in allen beteiligten Kommunen und im Landkreis effizienter zu gestalten.
Die Gruppe hat bereits eine Kommunale Cybersicherheitsstrategie erarbeitet, dazu gehören Sensibilisierungsschulungen sowie Notfallpläne für den Ernstfall. Auch Aufklärungskampagnen für Mitarbeiter sollen dazu beitragen, Risiken zu minimieren. Marion Götz, Leiterin der Steuerungsgruppe Cybersicherheit, betont die Vorteile der Zusammenarbeit statt einzelner Lösungen.
Das neue Interkommunale Kompetenzzentrum Cybersicherheit wird in die Verwaltung des Kreises Groß-Gerau eingegliedert. Bis Ende des Jahres soll es voll einsatzfähig sein. Das Land Hessen unterstützt das Vorhaben, fachlich begleitet wird es vom Kommunalen Dienstleistungszentrum Cybersicherheit (KDLZ-CS) der ekom21. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Bündnisses unter https://ikz.imkreisgg.de.
Die Initiative ist die erste ihrer Art in Hessen, bei der Kommunen und ein Landkreis ihre Ressourcen bündeln, um die digitale Infrastruktur besser zu schützen. Mit der Gründung der gemeinsamen Stelle wird der kooperative Ansatz noch in diesem Jahr institutionell verankert.






