Bürgermeister im Landkreis Marburg-Biedenkopf tauschen sich für bessere Kommunalpolitik aus
Philip BinnerBürgermeister im Landkreis Marburg-Biedenkopf tauschen sich für bessere Kommunalpolitik aus
Fünfzehn der 22 Bürgermeister und Gemeindevorsteher des Landkreises Marburg-Biedenkopf trafen sich kürzlich zu einem regelmäßigen Austauschtreffen. Die seit Jahren auf Initiative des Kreistagsvorsitzenden Detlef Ruffert organisierten Sitzungen bieten lokalen Führungskräften eine Plattform, um Erfahrungen auszutauschen und über ihre Aufgaben zu diskutieren. Die Teilnehmer betonten, wie wichtig solche Treffen für die Verbesserung ihrer Arbeit und die Bürgerbeteiligung seien.
Die Idee zu diesen Zusammenkünften stammte von Ruffert, der damit Gemeindevertretern die Möglichkeit geben wollte, sich zu vernetzen. Seitdem finden zwei bis drei Mal jährlich solche Treffen statt, unterstützt von der lokalen Verwaltung. Zwar liegen keine genauen Teilnehmerzahlen aus den Vorjahren vor, doch die jüngste Sitzung verzeichnete eine hohe Beteiligung.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen verfahrensrechtliche Fragen sowie Wege, die Arbeit der Gemeindegremien transparenter für die Öffentlichkeit zu gestalten. Viele betonten, wie wichtig es sei, das Bewusstsein für die Aufgaben der Kommunalpolitik zu schärfen – eine aktive Einbindung der Bürger fördere das bürgerschaftliche Engagement. Ruffert dankte den Anwesenden für ihr ehrenamtliches Engagement und würdigte ihren Einsatz.
Die Rückmeldungen der Teilnehmer fielen durchweg positiv aus: Die meisten hielten die Austauschrunden für wertvoll. Viele der Vorsteher bekräftigten zudem, bei den nächsten Wahlen erneut kandidieren zu wollen, da sie ihre aktuelle Tätigkeit als erfüllend empfinden. Die Runde vereinbarte, das Dialogformat auch künftig fortzuführen.
Die Treffen bieten den Gemeindevertretern eine strukturierte Möglichkeit, gemeinsam Herausforderungen zu bewältigen und Lösungsansätze zu entwickeln. Mit regelmäßigen Sitzungen soll die Initiative die lokale Verwaltung stärken und die Bürgerbeteiligung fördern. Das nächste Treffen wird voraussichtlich an die Diskussionen der diesjährigen Veranstaltung anknüpfen.






