19 March 2026, 18:18

Frankfurter Gellert-Siedlung wird klimafreundlich und barrierefrei saniert

Großes modernes Gebäude mit vielen Fenstern, als Deutsche Bank Hauptquartier in Frankfurt, Deutschland identifiziert, umgeben von städtischer Infrastruktur einschließlich Straßenlaternen, Fahrzeugen, Grünflächen und einem bewölkten Himmel.

Frankfurter Gellert-Siedlung wird klimafreundlich und barrierefrei saniert

ABG Frankfurt Holding startet umfassende Modernisierung der Gellert-Siedlung in Nordend

Die ABG Frankfurt Holding hat mit einer groß angelegten Sanierung der Gellert-Siedlung im Frankfurter Nordend begonnen. Das Projekt soll den CO₂-Ausstoß deutlich reduzieren und gleichzeitig 64 Wohnungen in zwei veralteten Gebäuden auf den neuesten Stand bringen. Die Mieter werden während der voraussichtlich 18 bis 24 Monate dauernden Bauarbeiten unterstützt.

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Im Fokus stehen die beiden Immobilien Münzenberger Straße 10–12 und Rotlintstraße 105–119, deren veraltete Haustechnik eine grundlegende Sanierung unerlässlich macht. Von den betroffenen 64 Wohnungen sind derzeit etwa 50 bewohnt. Um die Belastungen für die Mieter zu minimieren, können umziehende Haushalte vorübergehend in andere Wohnungen der ABG ziehen – zu ihren bisherigen Mietkonditionen – und später in ihre modernisierten Wohnungen zurückkehren.

Durch den Ausbau der Dachgeschosse entsteht zusätzlich rund 1.100 Quadratmeter neuer Wohnraum. Zudem werden im Erdgeschoss acht barrierefreie Wohnungen geschaffen. Die Installation von Solaranlagen erfolgt schneller als ursprünglich geplant, um den Anteil erneuerbarer Energien in den Gebäuden zu erhöhen.

Bis 2040 soll die gesamte Gellert-Siedlung mit 900 Wohnungen auf Fernwärme umgestellt werden. Dieser Schritt ist Teil der Frankfurter Klimastrategie, die den Wohnungsbestand der Stadt schrittweise auf klimafreundlichere Energiequellen umstellt.

Die Modernisierungsarbeiten werden voraussichtlich bis zu zwei Jahre dauern. Die Mieter erhalten Unterstützung bei Umzügen und sind durch Mieterschutzregelungen abgesichert. Nach Abschluss der Maßnahmen wird die Siedlung über eine verbesserte Energieeffizienz, mehr Wohnfläche und eine bessere Barrierefreiheit verfügen. Die Umbaumaßnahmen stehen im Einklang mit Frankfurts langfristigem Ziel, die CO₂-Emissionen im Wohnsektor zu senken.

Quelle