13 April 2026, 04:19

Dreieich erhält Millionenförderung für klimaresistente Wälder und Artenschutz

Ein Plakat mit einer detaillierten Zeichnung eines grünen, blättrigen Baums mit der fettgedruckten Überschrift "Waldgärtnerei" darüber.

Dreieich erhält Millionenförderung für klimaresistente Wälder und Artenschutz

Dreieich sichert Bundesförderung für klimagerechte Waldbewirtschaftung

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Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat Dreieich eine verbindliche Zusage für finanzielle Unterstützung im Rahmen eines Jahrzehnts erteilt. Das Programm zielt darauf ab, die Wälder widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen und gleichzeitig die biologische Vielfalt zu schützen.

Die Stadt schließt sich damit der Bundesinitiative "Klimagerechte Waldbewirtschaftung" an, die eine zehnjährige Verpflichtung vorsieht. Um förderberechtigt zu sein, muss Dreieich strengere Auflagen erfüllen als die aktuellen gesetzlichen Standards und bestehenden Zertifizierungen. Zu den zentralen Bedingungen gehören der Erhalt von fünf Habitatbäumen pro Hektar sowie die Ausweisung von fünf Prozent der Gesamtwaldfläche für eine natürliche Waldentwicklung.

Die ausgewiesenen Zonen für die natürliche Entwicklung umfassen ein Kerngebiet im Dreieichenhain sowie kleinere Flächen in anderen Stadtteilen. Die Förderung beträgt je nach umgesetzten Maßnahmen zwischen 47 und 100 Euro pro Hektar und Jahr. Bei maximaler Förderhöhe könnte der städtische Wald Dreieichs jährlich rund 20.000 Euro erhalten.

Ziel des Programms ist es, die Wälder an die sich ändernden Klimabedingungen anzupassen. Durch den Erhalt von Habitatbäumen und die Erweiterung der Naturentwicklungsflächen soll die ökologische Widerstandsfähigkeit gestärkt werden – bei gleichzeitiger langfristiger finanzieller Absicherung.

Dreieichs Teilnahme an der Bundesförderung bringt in den kommenden zehn Jahren jährlich etwa 20.000 Euro ein. Die Mittel fließen in Waldbewirtschaftungsmaßnahmen, die über die aktuellen Vorschriften hinausgehen. Im Mittelpunkt stehen dabei Klimaanpassung und Artenschutz in den Wäldern der Region.

Quelle