Großübung im Griesheimer Industriepark: Bundeswehr und Rettungskräfte im Einsatz
Ronald KramerLärm durch Katastrophenschutzübung in Frankfurt - Großübung im Griesheimer Industriepark: Bundeswehr und Rettungskräfte im Einsatz
Großangelegte Zivilschutzübung im ehemaligen Industriepark Griesheim bei Frankfurt
An diesem Wochenende findet im früheren Griesheimer Industriepark in Frankfurt eine großangelegte Zivilschutzübung statt. Die Übung, die vom 20. bis 22. März dauert, umfasst mehrere Rettungsorganisationen sowie militärische Unterstützung. Anwohner in der Umgebung wurden vor möglichen Beeinträchtigungen gewarnt.
Die Übung beginnt am Freitag um 14 Uhr und endet am Sonntag zur gleichen Zeit. Während des gesamten Zeitraums werden zwei Bundeswehr-Hubschrauber im Einsatz sein, die beim Transport und der Koordination helfen. Mit Lärmbelästigungen durch die Helikopter ist zu rechnen.
An der Übung beteiligen sich acht Organisationen. Neben der Bundeswehr nehmen Teams des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Technischen Hilfswerks (THW) teil. Das Ausmaß der Operation ist bemerkenswert – in den vergangenen fünf Jahren gab es an vergleichbaren Standorten keine ähnlichen Großübungen mit internationaler Beteiligung.
Die örtlichen Behörden haben die Bevölkerung zudem auf verstärkten Verkehr hingewiesen. Während der Übung wird es häufiger zu Einsätzen von Rettungsfahrzeugen in der Region kommen.
Ziel der Übung ist die Abstimmung zwischen militärischen und zivilen Rettungskräften zu testen. Durch den Hubschraubereinsatz und den erhöhten Fahrzeugverkehr könnte es bis Sonntagmittag zu Beeinträchtigungen für die umliegenden Gemeinden kommen. Die Veranstalter betonten, wie wichtig die Übung für die Verbesserung der Katastrophenbewältigung sei.






