Nioh 3 überzeugt mit Open-World-Kämpfen und neuen Spielstilen
Sigmund FreudenbergerNioh 3 überzeugt mit Open-World-Kämpfen und neuen Spielstilen
Nioh 3 ist da – mit tiefgründigem Kampf und einer erweiterten Open-World-Struktur
Der neueste Teil der Action-Reihe von Team Ninja führt neue Spielstile, verfeinerte Mechaniken und ein weitläufiges 80-Euro-Erlebnis ein. Kritiker zählen das Spiel bereits zu den besten seines Genres und bewerten es auf Metacritic mit 86 Punkten.
Die Spielwelt ist in große, miteinander verbundene Zonen unterteilt, die als "Open Fields" bezeichnet werden. Diese Gebiete laden zum Erkunden ein und sind voller Nebenmissionen und versteckter Belohnungen. Einige Rezensenten ziehen Vergleiche zu Elden Ring – vor allem wegen des organischen Leveldesigns und der vielschichtigen Geheimnisse.
Der Kampf bleibt ein Highlight und baut auf den präzisen, gewichtigen Mechaniken der Reihe auf. Gegner und Bosse überzeugen mit kreativen Designs, die von mehreren Medien als die besten des Genres gefeiert werden. Spieler können nun zwischen zwei unterschiedlichen Spielstilen wählen: dem methodischen Samurai oder dem agilen Ninja, jeweils mit spezialisierter Ausrüstung und Bewegungsoptionen.
Darüber hinaus hat Nioh 3 die Quality-of-Life-Features verbessert. Automatische Inventarverwaltung und optimierte Menüs reduzieren unnötigen Aufwand. Das Beutesystem ist umfangreich und ermöglicht eine tiefgreifende Charakterentwicklung mit mehreren Anpassungsebenen. Allerdings wurde die Hauptstory kritisiert – viele bezeichnen sie als vergessliche Füllmasse.
Fazit: Nioh 3 bietet ein ausgereiftes, inhaltsreiches Erlebnis zu einem Premium-Preis. Kampf, Gegnervielfalt und Exploration erhalten durchweg Lob und festigen seinen Platz als Spitzen-Actionspiel. Trotz einer schwachen Handlung halten die tiefgründigen Mechaniken und die riesige Beute die Spieler bei der Stange.






