24 April 2026, 22:16

Söder überrascht mit Aigner als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt

Cartoon-Illustration eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid mit einer Wand, einem Fenster, einem Eimer und anderen Gegenständen im Hintergrund, mit dem Text "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gewählt wurde" unten.

Söder überrascht mit Aigner als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt

Markus Söder hat Ilse Aigner als Kandidatin für das Amt der nächsten deutschen Bundespräsidentin vorgeschlagen. Der Vorschlag überraschte die Führung der CDU, die Aigners Namen in den bisherigen Gesprächen nicht auf der Rechnung hatte. Aigner, derzeit Präsidentin des bayerischen Landtags, war zuvor bereits Bundeslandwirtschaftsministerin.

Söders Vorschlag stieß schnell auf Unterstützung bei Sepp Müller, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Unionsfraktion. Müller bezeichnete Aigner als eine integrative Persönlichkeit mit einem starken Fokus auf die Anliegen der Bürger. Seine Haltung steht im Kontrast zu der von Philipp Amthor, einem CDU-Abgeordneten, der zwar grundsätzlich einer Bundespräsidentin offen gegenübersteht, aber Zweifel an Aigners Eignung äußerte.

Unterdessen sind weitere Namen in die Diskussion geraten. Familienministerin Karin Prien gehört zu den CDU-Politikerinnen, denen nachgesagt wird, über eine Kandidatur nachzudenken. Auch Annegret Kramp-Karrenbauer, die heute die Konrad-Adenauer-Stiftung leitet, hat erste Gespräche über eine mögliche Bewerbung geführt.

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CDU und CSU wollen in den kommenden Monaten gemeinsam eine Personalempfehlung erarbeiten. Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, betonte, dass jede gut qualifizierte Kandidatin volle Unterstützung erhalten werde. Das Verfahren bleibe offen, eine formelle Entscheidung stehe noch aus.

Aigner bringt sowohl regionale als auch nationale politische Erfahrung mit. Ihre unerwartete Kandidatur verleiht dem Auswahlprozess für das Präsidentenamt eine neue Dynamik. Die Unionsparteien werden die nächsten Monate nutzen, um die Bewerber zu prüfen. Aigners Kandidatur, obwohl unerwartet, ist nun Teil der weiteren Diskussionen. Die endgültige Empfehlung wird die nächsten Schritte bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten maßgeblich prägen.

Quelle