Stadthof Hanau wird zum bundesweiten Vorbild für urbane Aufwertung
Der Stadthof Hanau hat die Innenstadt in nur einem Jahr verändert. Das gemischt genutzte Komplex gilt laut Oberbürgermeister Claus Kaminsky mittlerweile als bundesweites Vorbild für städtische Aufwertung. Seit seiner Eröffnung zog es mit seinem Mix aus Bildung, Einzelhandel und Unterhaltung bereits über eine halbe Million Besucher an.
Das Projekt nahm 2024 nach umfangreichen Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss Gestalt an. Der Sportartikelhändler Decathlon sicherte sich kurzfristig das gesamte Untergeschoss, während im ersten Obergeschoss große Ausstellungen wie Body Worlds und Banksy zu sehen waren. Im zweiten Stock entwickelte sich die Hanauer Retro-Arcade (HURA) zu einem beliebten Treffpunkt für Gaming-Fans.
Draußen fand auf dem Agora-Platz im ersten Jahr mehr als 150 Veranstaltungen statt. Innen bezog die Brüder-Grimm-Berufsakademie (BGBA) eigene Räumlichkeiten und bietet seitdem Berufsausbildungen in den Bereichen Digitaltechnik, Gesundheitswesen, Mechatronik und Sozialpädagogik an. Die dualen Ausbildungsgänge und Workshops der Akademie sind auf den regionalen Arbeitsmarkt abgestimmt und unterstreichen den Bildungs- und Förderansatz des Projekts.
Die Auswirkungen reichen über das Gelände hinaus: Nahegelegene Parkhäuser verzeichneten eine höhere Auslastung, Bushaltestellen mehr Fahrgäste, und benachbarte Händler meldeten einen Anstieg der Kundenfrequenz.
Der Stadthof Hanau hat das soziale und wirtschaftliche Gefüge der Stadt nachhaltig geprägt. Durch die Verbindung von Handel, Bildung und Kultur zieht er Menschenmassen an und belebt die lokale Wirtschaft. Der Erfolg des Projekts im ersten Jahr setzt Maßstäbe für künftige städtebauliche Vorhaben.






