Türkei feiert WM-Qualifikation nach 22 Jahren mit Straßenfesten in Deutschland
Philip BinnerTürkei feiert WM-Qualifikation nach 22 Jahren mit Straßenfesten in Deutschland
Die Türkei hat sich erstmals seit 2002 wieder für die Weltmeisterschaft qualifiziert – nach einem knappen 1:0-Sieg gegen den Kosovo. Der Erfolg löste sofortige Feiern unter Fans in ganz Deutschland aus, wobei die größten Menschenmengen in Dortmund zusammenkamen.
Sobald die türkische Mannschaft ihr WM-Ticket sicher hatte, strömten jubelnde Anhänger auf die Straßen. In Dortmund verwandelte sich das Gebiet um den Hauptbahnhof zum Zentrum der Feierlichkeiten, erfüllt von Feuerwerk und begeisterten Rufen. Die Polizei weiß aus Erfahrung, dass große Fußballerfolge der türkischen Nationalmannschaft die Stadt lahmlegen.
Autokorsos zogen durch mehrere Städte, darunter Gelsenkirchen, Bielefeld, Düsseldorf und Mönchengladbach. Fans schwenkten türkische Fahnen, hupten und zündeten bis tief in die Nacht Feuerwerkskörper. In Köln gab es zwar vereinzelte Lärmbeschwerden in der Innenstadt, doch die Feiern verliefen weitgehend friedlich.
Der Sieg bedeutet die Rückkehr der Türkei zur Weltmeisterschaft nach mehr als zwei Jahrzehnten. Städte wie Dortmund, die für ihre große türkische Gemeinschaft bekannt sind, erlebten besonders euphorische Jubelszenen. Die Feiern verliefen ohne größere Zwischenfälle und spiegelten die breite Begeisterung über den Erfolg der Mannschaft wider.






