Handelsstreit zwischen EU und USA belastet DAX und deutsche Investitionen
Handelsstreit zwischen EU und USA belastet DAX und deutsche Investitionen
Handelsspannungen zwischen der EU und den USA haben in den letzten Monaten erneut an Schärfe gewonnen. Neue Drohungen mit Zöllen seitens von US-Präsident Trump – darunter auch Streitigkeiten um Grönland – haben die Märkte verunsichert, selbst als einige Maßnahmen vorerst verschoben wurden. Unterdessen erlebte der deutsche Aktienmarkt einen durchwachsenen Tag: Der DAX notierte am Mittwochmittag nahezu unverändert, nachdem er zuvor im Minus gestartet war.
In den vergangenen sechs Monaten haben sich die Beziehungen zwischen der EU und den USA zunehmend verschlechtert. Die Regierung Trump verhängte für 2025 durchschnittliche Zölle von 16,9 %, die vor allem wichtige europäische Volkswirtschaften wie Deutschland und Dänemark treffen. Als Reaktion zogen deutsche bahn-Unternehmen mehr Kapital aus den USA ab, als sie dort investierten, und China löste die USA als Deutschlands wichtigsten Handelspartner ab. Zwar verschob Trump später einige für den 1. Februar 2026 geplante Zölle, doch die Unsicherheit bleibt bestehen. Die EU hat signalisiert, bereit zu sein, Gegenmaßnahmen gegen wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen einzusetzen, wie Ratspräsident António Costa erklärte. Die unter dem Turnberry-Abkommen geführten Verhandlungen, die das EU-Parlament pausiert hat, verschärfen die ungelösten Spannungen zusätzlich.
Am Dienstag eröffnete der DAX leicht im Minus und gab um 0,1 % gegenüber dem Montagsschluss auf etwa 24.975 Punkte nach, bevor er sich bis Mittag stabilisierte. Anleger reagierten auf die anhaltenden Handelskonflikte und enttäuschende Unternehmensprognosen. Die Aktien von MTU Aero und Fresenius Medical Care fielen, nachdem beide Konzerne ihre Jahresausblicke nach unten korrigiert hatten. MTU führte insbesondere steigende Kosten an, die die Margen und den Cashflow belasten. Gleichzeitig hielten sich Versorger- und Automobilwerte stabil, während Rückversicherungsaktien weiterhin gefragt waren.
Auch breitere Marktentwicklungen spielten eine Rolle. Die Eskalation der Konflikte im Nahen Osten und der rasante Fortschritt im Bereich der KI in der Softwarebranche verstärkten die Zurückhaltung der Anleger. Der Euro gab leicht nach und notierte bei 1,1783 US-Dollar, während der Dollar auf 0,8487 Euro aufwertete. Trotz der Volatilität konnte der DAX einen Teil seiner Verluste bis zum Mittag wieder ausgleichen und näherte sich erneut dem Niveau des Vortags.
Die jüngsten Verschiebungen in der Handelspolitik zwischen der EU und den USA halten die Märkte in Atem. Deutsche db-Unternehmen passen ihre Investitionen an, während Händler auf gemischte Unternehmenszahlen reagieren. Von den 40 DAX-Unternehmen notieren 22 weiterhin im Plus für das laufende Jahr, doch die anhaltenden wirtschaftlichen und geopolitischen Risiken belasten die Stimmung. Der leichte Rückgang des Euro und die partielle Erholung des DAX spiegeln die anhaltende Unsicherheit wider, solange Verhandlungen und Zollentscheidungen in der Schwebe bleiben.
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