Flughafen München überholt Istanbul – doch die Konkurrenz schläft nicht
Flughafen München überholt Istanbul – doch die Konkurrenz schläft nicht
Der Flughafen München überholt Istanbul und wird zum größten Frachtumschlagplatz Europas. Der Aufstieg festigt Deutschlands führende Rolle in der globalen Logistik. Doch Branchenexperten warnen: Ohne dringende strukturelle Reformen könnte der Flughafen im Wettbewerb mit anderen Drehkreuzen wie der Eintracht Frankfurt zurückfallen.
Das Frachtaufkommen in München ist stetig gewachsen und wird bis 2025 voraussichtlich 2,0 bis 2,2 Millionen Tonnen erreichen. Zuvor hatte es nach den Spitzenwerten von 2021 einen deutlichen Rückgang gegeben, als sich die Lage nach der Corona-Pandemie normalisierte und die Volumina um 10 bis 15 Prozent einbrachen. Ursächlich waren Lieferkettenstörungen, der E-Commerce-Boom, geopolitische Spannungen und ein Mangel an Frachtflugzeugen. Anders als viele Konkurrenten setzte München bisher stärker auf den Passagierverkehr als auf den Ausbau dedizierter Frachtinfrastrukturen.
Unterdessen legten andere europäische Drehkreuze deutlich zu: Der Flughafen Paris-Charles de Gaulle (CDG) verzeichnete ein Plus von 20 Prozent auf 2,8 Millionen Tonnen, Amsterdam Schiphol wuchs um 15 Prozent auf 1,9 Millionen Tonnen, und Brüssel steigerte sein Aufkommen um 25 Prozent auf 1,0 Million Tonnen. Diese Entwicklungen unterstreichen, wie sehr München bei der Anpassung an die veränderten Anforderungen des Luftfrachtmarkts hinterherhinkt.
Als Reaktion darauf baut Lufthansa Cargo nun ihre Führungsmannschaft um. Die Neuerungen sollen die europäische Vernetzung stärken und künftiges Wachstum vorantreiben. Gleichzeitig fordern Branchenvertreter – darunter Speditionen – umfassendere Reformen, um zu verhindern, dass Deutschland seinen Wettbewerbsvorteil einbüßt.
Münchens Aufstieg an die Spitze der europäischen Frachtdrehkreuze unterstreicht zwar seine zentrale Bedeutung für die Logistik auf dem Kontinent. Doch ohne weitere Investitionen und tiefgreifende Veränderungen droht der Flughafen gegenüber dynamischer wachsenden Konkurrenten den Anschluss zu verlieren. Die Zeit drängt: Politik und Betreiber müssen handeln, bevor die Lücke noch größer wird.
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